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Georg Friedrich Händel

Alcina

Aufzeichnung aus der Wiener Staatsoper, 2011

 

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Besetzung
Inhaltsangabe
Galerie
Trailer
  • Marc Minkowski  |  Dirigent
  • Adrian Noble  |  Regie
  • Anthony Ward  |  Ausstattung
  • Jean Kalman  |  Licht
  • Sue Lefton  |  Choreographie
  • Thomas Lang  |  Chorleitung
  • Wiener Staatsballett  |  Ballett

Anja Harteros | Alcina

Die internationale Karriere von ANJA HARTEROS begann 1999 mit dem Gewinn des Cardiff Singer of the World-Wettbewerbes und brachte die Künstlerin binnen kürzester Zeit an alle bedeutenden Bühnen der Welt: die Metropolitan Opera, die Mailänder Scala, das Royal Opera House Covent Garden, die Staatsopern in Mün­chen, Wien, Berlin, Hamburg und Dresden, an die Opernhäuser in Florenz, Amsterdam, Paris, Genf, Tokio sowie zu den Salzburger Festspielen. Ihr vielseitiges Opernrepertoire umfasst Partien wie Mimì (La Bohème), Elisabetta (Don Carlos), Desdemona (Otello), Violetta (La traviata), Amelia (Simon Boccanegra), Alice (Falstaff), Micaëla (Carmen), Fiordiligi (Così fan tutte), Contessa d’Almaviva (Le nozze di Figaro), Donna Anna (Don Giovanni), Elettra (Idomeneo), Agathe (Der Freischütz), Eva (Die Meistersinger von Nürnberg), Elisabeth (Tann­häuser), Elsa (Lohengrin) sowie die Titelpartien in Alcina, Arabella, Traviata. In Anerkennung ihrer künstlerischen Leistungen wurde ihr im Juli 2007 der Titel der Bayerischen Kammersängerin verliehen. An der Wiener Staatsoper debütierte Anja Harteros im Jahr 1999 als Mimì und sang u.a. Micaëla, Donna Anna, Contessa d’Almaviva, Eva, Feldmarschallin, Desdemona und Alcina.

 

Benjamin Bruns | Oronte

Seinen sängerischen Werdegang begann BENJAMIN BRUNS als Alt-Solist im Knabenchor seiner Heimatstadt Hannover. Noch während des Studiums an der Musikhochschule Hamburg wurde ihm durch das Bremer Theater ein erstes Festengagement angeboten. Dem folgten Ensembleverträge an der Oper Köln sowie der Sächsischen Staatsoper Dresden. Gastspiele führten ihn u.a. an das Staatstheater Nürnberg, die Staatsoper Unter den Linden, die Deutsche Oper Berlin, das Teatro Colón und zu den Bayreuther Festspielen. Auch als Oratorien- und Liedsänger genießt Benjamin Bruns einen hervorragenden Ruf und ist somit neben der Oper ebenfalls in den großen Konzertsälen zu Hause. Seit Beginn der Spielzeit 2010/2011 gehört Benjamin Bruns zum Ensemble der Wiener Staatsoper und sang hier Partien wie Conte d’Almaviva (Il barbiere di Siviglia), Oronte (Premierenproduktion Alcina), Arturo (Lucia di Lammermoor), Don Basilio (Premierenproduktion Le nozze di Figaro), Brighella (Ariadne auf Naxos), Tamino (Die Zauberflöte), Jaquino (Fidelio), Ferrando (Così fan tutte), Don Ottavio (Don Giovanni), Évandre (Premierenproduktion Alceste).


 

 

Portrait Benjamin Bruns

Adam Plachetka | Melisso

ADAM PLACHETKA erhielt seine Ausbildung am Konservatori­um seiner Heimatstadt Prag. Neben einer Reihe von nationalen Wettbewerben gewann er den Internationalen Antonín Dvorák- Sängerwettbewerb. 2005 debütierte Adam Plachetka am Prager Nationaltheater, wo er unter anderem Masetto (Don Giovan­ni), Publio (La clemenza di Tito), Figaro (Le nozze di Figaro) und Don Giovanni sang. An der Prager Staatsoper war er zum Beispiel als Papageno und Don Basilio (Il barbiere di Siviglia) zu erleben. Engagements führen und führten Adam Plachetka u.a. zu den Salzburger Festspielen, an die Bayerische Staatsoper, nach Glyndebourne, an das Royal Opera House Covent Garden in London, an die Mailänder Scala, nach Baden-Baden und an die Berliner Staatsoper. In den nächsten Monaten stehen die Debüts an der New Yorker Met und an der Lyric Opera Chicago an. Seit 2010/2011 ist Adam Plachetka Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und sang hier u.a. Schaunard, Basilio, Melisso (Alcina), Masetto, Don Giovanni, Haly (L’italiana in Algeri), Graf Dominik (Arabella), Nozze-Figaro, Guglielmo, Pu­blio, Dulcamara, Hercule (Alceste), Alidoro, Paolo, Harlekin.

Im Ballsaal des Devonshire-Houses in London Piccadilly inszeniert Georgiana Cavendish, Duchess of Devonshire, mit ihren Freunden ein Theaterfest: Sie schlüpft in die Titelpartie der Zauberin Alcina und verteilt die Rollen: Ihre Schwester Henrietta Frances spielt Alcinas Schwester Morgana, ihre Freundin Lady Elizabeth Foster spielt den Ruggiero, ihre Schwägerin Lavinia Bingham die Bradamante, ihr Sohn William Spencer George Cavendish, Marquess of Hartington, spielt den Oberto, ihr Liebhaber Charles Earl Grey spielt den Oronte, der britische Politiker Charles James Fox spielt den Melisso und Georgianas Ehemann William Cavendish, Duke of Devonshire spielt den Astolfo.

 

Die Handlung der Oper

 

1. Akt

Bradamante ist auf der Suche nach ihrem Verlobten Ruggiero. Sie ist als Soldat verkleidet und reist unter dem Namen ihres Bruders Ricciardo. Begleitet wird sie von ihrem Lehrer Melisso, der ebenfalls als Soldat verkleidet ist. Auf der Insel der Zauberin Alcina treffen die beiden auf Alcinas Schwester Morgana, die sich augenblicklich in den vermeintlichen Ricciardo verliebt. Zu allem Überfluss erscheint noch Alcina - gemeinsam mit Ruggiero, der Alcina gänzlich verfallen ist und von ihr wiedergeliebt wird. Der junge Oberto, der einst mit seinem Vater Astolfo nach einem Schiffbruch von Alcina aufgenommen worden war, fragt die beiden Neuankömmlinge, ob sie etwas von seinem Vater wüssten, der eines Tages spurlos verschwunden ist. Kaum hat sich Oberto entfernt, wird Ruggiero von Bradamante (Ricciardo) und Melisso zur Rede gestellt, doch dieser verspottet sowohl Melisso als auch Baradamante, den er für Ricciardo hält.

Mit dem Auftauchen Orontes, des Feldherrn Alcinas, wird die Situation für die beiden Verkleideten noch schwieriger: Denn Oronte ist Morganas Geliebter und meint im vermeintlichen Ricciardo einen Nebenbuhler zu sehen und fordert Bradamante daher zum Kampf. Morgana kündigt Oronte daraufhin die Beziehung auf, worauf sich dieser mit einer Intrige rächt: Er teilt Ruggiero mit, dass Alcina alle ihre früheren Geliebten in Felsen, Gewässer und Tiere verwandelt und auch Ruggiero bald dieses Schicksal teilen werde, da sich Alcina in den eben angekommenen Ricciardo verliebt hätte. Außer sich vor Eifersucht, wirft Ruggiero Alcina Untreue vor und verlangt von ihr als Zeichen ihrer Treue, dass sie Ricciardo in ein Tier verwandelt. Morgana eilt zu Bradamante, dem vermeintlichen Ricciardo, um ihn zu warnen, worauf Bradamante Morgana gegenüber Liebe heuchelt, um damit zu verdeutlichen, dass sie ohnehin nicht an Alcina interessiert ist.

 

2. Akt

Auf der Suche nach Alcina trifft Ruggiero auf Melisso. Dieser hat die Gestalt von Atlante, dem früheren Lehrer Ruggieros angenommen, und gibt Ruggiero einen Zauberring. Durch den Ring wird Ruggieros Verstand wieder aufgehellt, sodass sich seine frühere Liebe zu Bradamante wieder erneuert und sich jene zu Alcina verflüchtigt. Morgana kann Alcina überreden, Ricciardo nicht in ein Tier zu verwandeln und auch Ruggiero erklärt Alcina, der er Liebe heuchelt, dass ihre Absicht Ricciardo zu verwandeln bereits seine Eifersucht besänftigt hätte. Zugleich bittet Ruggiero Alcina um Erlaubnis, alleine auf die Jagd gehen zu dürfen. Alcina gestattet dies, ohne zu wissen, dass Ruggiero nur deshalb auf die Jagd gehen möchte, um ungehindert aus dem Reich Alcinas fliehen zu können. Oronte macht Alcina schließlich auf diesen Sachverhalt aufmerksam, worauf Alcina Dämonen zu Hilfe ruft um Ruggieros Liebe zurückzugewinnen. Verzweifelt muss sie erkennen, dass ihre Zaubermacht nicht mehr wirkt. Und auch Morgana muss erkennen, dass sie sich in eine als Mann verkleidete Frau verliebt hat.

 

3. Akt

Morgana wendet sich nun wieder ihrem früheren Geliebten Oronte zu. Alcina ihrerseits gelingt es weiterhin nicht Ruggiero wieder für sich zu gewinnen, im Gegenteil, dieser ist sogar bereit seine Freiheit mit Waffengewalt wieder zu erlangen. Schließlich werden Alcinas Streikräfte von Ruggiero und den seinen niedergerungen und eine Urne, die Alcinas Zauberkraft sicherstellt, zerstört. Daraufhin vergeht Alcinas Reich und die verzauberten Wesen nehmen wieder ihre ursprüngliche Gestalt an - unter anderem Obertos Vater, der in einen Löwen verwandelt gewesen war. Alle besingen die siegende Macht der wahren Liebe.